Freiwillige Feuerwehr Köln - Löschgruppe Eil

retten, bergen, schützen, löschen

Hand in Hand mit dem Deutschen Roten Kreuz


Am Vormittag wurden während des theoretischen Unterrichts die Grundlagen für den später folgenden praktischen Übungsteil gelegt. Die erste praktische Übung stand unter dem Thema "Vergiftungserscheinungen" bei einer größeren Anzahl von Beteiligten. Eine Pilzsuppe löste die Symptome Übelkeit, Krämpfe, Wahrnehmungsstörungen sowie Bewusstlosigkeit bei den Teilnehmern einer JHV einer Jägerschaft aus. Aufgabe für die ersteintreffenden Helfer des DRK war die erste Sichtung der Lage und erforderliche lebensrettende Sofortmaßnahmen durchzuführen und dabei eine erste Rückmeldung an die Leitstelle zu geben, um weitere Maßnahmen schnellstmöglich einzuleiten. Ca. 10 (gespielte) Patienten stellten das Szenario dar, das von den Helfern hervorragend organisiert, ruhig und zügig abgearbeitet wurde. Schnell waren weitere Hilfskräfte eingetroffen.
 
Die zweite praktische Übung konnte Hand in Hand zwischen dem DRK und der LG Eil bewältigt werden. Ein simulierter Verkehrsunfall mit einem PKW, einem Fahrradfahrer und Passanten stellte die Helfer vor eine große Herausforderung. Neben der technischen Rettung stand die Versorgung und Betreuung der Verletzten im Vordergrund. So mussten ungewohnterweise die Kameraden der Löschgruppe auch patientenbetreuende Aufgabe übernehmen, parallel zur technischen Rettung.
 
Die dritte Übung war für die LG Eil ein weitaus besser bekanntes Szenario, „Feuer mit Menschenrettung“. Als ersteintreffendes Fahrzeug begann die Löschgruppe mit dem Aufbau der Wasserversorgung, um sicher mit einem C-Strahlrohr zur Menschenrettung in das stark verrauchte Gebäude vorzugehen. Schnell wurden die ersten Verletzten aus dem Gebäude vom Atemschutztrupp ins Freie gebracht. Das DRK übernahm die Patienten und konnte schnell Hilfe leisten. Auch hier waren wieder verschiedene Verletzungsmuster vorhanden, bewusstlose Personen, Verbrennungen, reanimationspflichtige Patienten usw. Dieses stellte eine hohe Herausforderung für alle Einsatzkräfte dar. Nicht gebundene Feuerwehrmänner unterstützen wieder die Helfer des DRK bei der Patientenbetreuung. Am Ende absolvierten beide Einheiten eine nahezu reibungslose Übung, die demonstrierte was eine gute Zusammenarbeit ausmacht.
 
An der vierten Übung konnten die Kameraden nicht mehr teilnehmen, da bei Übungsbeginn die LG Eil zu einem realen Brandeinsatz alarmiert wurde. Ein Bodenfeuer an der Humboldtstraße in Finkenberg wurde zusammen mit dem LF 7 und dem Tro7 gelöscht. An mehreren Stellen brannte Laub und Strauchwerk. 2 C-Rohre waren im Einsatz, um das Bodenfeuer zu löschen.
 
Nach dem Einsatz rückte die LG Eil wieder zurück zum DRK, um an dem Abschlussgespräch teilzunehmen. Im Anschluss wurde noch das Helmut Grau Haus (KiTa)in Finkenberg bei einer Ortsbegehung besucht.
 
Die Löschgruppe Eil bedankt sich beim DRK Ortsverein Porz  für den sehr gut organisierten und strukturierten Tag und freut sich auf weitere gute Zusammenarbeit.

   

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